Andere Kartenspiele aus dem deutschsprachigen Raum
Nach Überlieferung ist das Kartenspiel Skat dem bayerischen Schafkopf entstanden, das wiederum zum Doppelkopf große Ähnlichkeiten aufweist. Grund genug für uns, andere deutschsprachige Kartenspiele kurz vorzustellen:
Skat
Neben dem Doppelkopf ist Skat das wohl am weitesten verbreitete Kartenspiel in Deutschland. Die Spiele unterscheiden sich hauptsächlich in 3 Aspekten
Spieler
Beim Skat spielen im Normalfall drei Spieler, in der Regel ein Spieler (der sogenannte Alleinspieler oder AS) gegen die übrigen zwei Spieler.Karten
Bei beiden Spielen wird mit französischen oder deutschen Karten gespielt, allerdings in unterschiedlicher Menge: Während beim Doppelkopf 2 Blätter ohne die acht Siebener und Achter, also insgesamt 48 (in der Variante 9er entsprechend 40) Karten gespielt wird, wird beim Skat ein vollständiges Blatt (ohne 6er) von 32 Karten verwendet. Jeder Spieler erhält zehn davon, 2 Karten liegen namensgebenden Skat.
Spielansage: das Reizen
Während die Spielansage beim Doppelkopf reihum geht und stets das höchste angesagte Spiel gewählt wird, ermittelt man den AS beim Skat über das Reizen. Dies ist ein Steigerungsprozess, bei dem Spieler in Abhängigkeit des gewählten Spiels, der Farbe und der Anzahl der höchsten Buben Gebote abgeben. Derjenige, der am höchsten geht, gewinnt das Spiel. Er darf sich den Skat ansehen und 2 Karten tauschen.
Fazit
Skat ist ein tolles Spiel, das mit sehr viel Denkleistung und Strategie zu tun hat. Ausprobieren kann man Skat kostenlos in der Skatstube.
Bauernschnapsen
Das Bauernschnapsen ist hauptsächlich in Österreich verbreitet. Es ähnelt von der Spielweise dem Doppelkopf, es spielen ebenso zwei Spieler gegen zwei Spieler. Die Spielparteien werden allerdings durch die Position am Tisch festgelegt, es spielen jeweils die zwei sich gegenüber sitzenden Spieler zusammen