Das Doppelkopf Spiel

Geschichte des Doppelkopf

Doppelkopf ist eines der ältesten Kartenspiele in Deutschland. Woher das Doppelkopf Spiel stammt, ist nicht genau bekannt. Es darf jedoch angenommen werden, dass es eine Ableitung des Schafkopfspiels ist, dessen Regeln nachweislich schon seit 1895 existieren. Die Vermutung lässt sich daraus ableiten, dass das Doppelkopfblatt aus zwei kurzen Schafkopfblättern besteht. Das Kartenspiel kann als eine Art Skat bezeichnet werden. Es wird in der Regel mit vier Spielern gespielt.

Regionalität

Natürlich gibt es beim Doppelkopfspiel auch regionale Varianten, bei denen dann drei bis sieben Spieler beteiligt sind. Normalerweise wird das Doppelkopf Spiel mit 48 Karten gespielt (zwei 32-Skatblätter ohne Siebener und Achter). Die Karten sind dann in vier Farben aufgeteilt und es wird überwiegend mit einem französischen oder deutschen Blatt gespielt. Die Aufgabe beim Doppelkopf besteht darin, dass jeder Spieler viele Stiche macht und immer zwei Spieler gegen die anderen zwei spielen. Der große Reiz beim Doppelkopf liegt dann darin, dass man im Voraus nicht weiß, mit welchem Partner man in dieser Runde zusammenspielt. Dieses stellt sich erst im Verlauf des Doppelkopf Spiels heraus, denn es spielen dann immer die Besitzer der beiden Kreuz Damen zusammen.

Ziel des Spiels

Am Ende des Spiels ist das Ziel, möglichst viele der 240 Punkte zu erreichen. Während des Doppelkopfspiels haben die Spieler auch die Möglichkeit, den Wert durch verschiedene Ansagen zu erhöhen. Beim Doppelkopf kann auch jeder Spieler ein Solo spielen, wobei er dann alleine gegen die anderen drei spielt. Manchmal kann es vorkommen, dass mehrere Spieler ein Solo spielen wollen, dann entscheidet die festgelegte Rangfolge oder die Sitzposition, wer es spielen darf. Oder man meldet eine Hochzeit an, dann darf man sich einen Mitspieler aussuchen. Doch auch hier wird es an dem einen oder anderen Stammtisch auch anders gehandhabt, je nachdem, in welcher deutschsprachigen Region man unterwegs ist.Die zusammenspielende Mannschaft bestreitet das Re-Spiel und die Gegenpartei macht das Kontra-Spiel.

Festlegung der Spielregeln

Da es beim Doppelkopf verschiedene Spielarten und Sonderregeln gibt, ist es wichtig, dieses vor dem Spiel unter den Spielern abzuklären. So hat sich der Deutsche Doppelkopfverband bemüht, eine Vereinheitlichung der Regeln zu schaffen. Die meisten Turniere halten sich in der Zwischenzeit an diese Regeln. Doppelkopf wird in ganz Deutschland gespielt, vor allem aber im Norden der Republik sowie im Rhein-Main Gebiet. Im Süden hingegen dominiert das Schafkopfspiel.