Doppelkopf Tipps und Tricks

Anfängertricks

1,2,3…ein paar einfache Anfängertricks um den Überblick zu behalten Für viele neue Spieler sind die grundsätzlichen Regeln des Doppelkopfspiels nach relativ kurzer Zeit kein wirkliches Problem. Viel mehr bereitet den Neulingen etwas anderes manches Mal Kopfzerbrechen: Das „Zählen“. Dies bedeutet, viele Neulinge haben oft Probleme, sich im Kopf zu behalten, welche Karten bereits ausgespielt wurden und welche nicht. Nun gibt es natürlich einschlägige Fachliteratur, wie man erlernt, sein Gehirn langfristig zu schulen, um sich Farben, Zahlen, etc. zu lernen. Aber echte Doppelkopf-Fans sollten diese Zeit lieber damit verbringen, dem Spiel zu frönen, anstatt ihre Nasen in dicke Schmöker zu stecken. Im Übrigen erscheint solche „Fachliteratur“ auch nicht das Richtige, kommt es beim Doppelkopf doch auf spezielle Besonderheiten an, die sich nicht trainieren lassen.

Edit: An dieser Stelle ein dankeschön an den aufmerksamen Leser Peter, der einen seht wertvollen Hinweis gegeben hat: Wer Schwierigkeiten hat, sich Karten zu merken, weil es beim Doppelkopf ja sehr viele sind, kann mal mit dem vor allem in Österreich verbreiteten Traditionskartenspiel Schnapsen versuchen. Man spielt mit dem doppeldeutschen oder französischen Blatt und jeder Spieler hält -Achtung Doko-Fans- nur 5 Karten gleichzeitig auf der Hand. Da man Schnapsen zu zweit spielt und sich die letzten eigenen Stiche zumindest beim weichen Schnapsen ansehen darf, ist es ideal, um sich das Kartenmerken langsam anzueignen.

Karten merken

Es gibt natürlich einige kleine Tricks, worauf sich Doppelkopfneulinge zunächst Schritt-für Schritt konzentrieren sollten. Für absolute Neulinge des Kartenspiels geht es zunächst darum, sich die Fehlfarben zu merken. Man sollte vor allem darauf achten, wann die Asse weg sind und wann einer der Mitspieler eine Farbe nicht mehr hat, beziehungsweise wann ein Spieler blank auf einer Farbe sitzt. Dies sollte selbst einem Doko-Anfänger schon recht schnell gelingen. Ebenfalls gilt es natürlich, auf die beiden Kreuz Damen und die Dullen zu achten – je nach Spielvariante.

Mitzählen

Sollte man diese kleinen Kniffe intus haben, sollte man dann mit dem „Mitzählen“ beginnen, wie viele Karten von einer Farbe ausgespielt wurden, und wie viele dann logischerweise noch im Spiel sind. Ansonsten ist das Doppelkopf spielen überwiegend situations- bedingt und lässt sich sicher nicht nach Schema F weiterspielen. Sollte man aber diese kleinen Anfängerkniffe im Blick behalten, wird das Doppelkopfspiel von mal zu mal einfacher, da das allgemeine Spielverständnis anwächst und man nach und nach einfacher einen Überblick bewahrt.